Beyond Camps and Forced Labour
Vom 7. bis 9. Januar 2026 fand an der Birkbeck University of London und in der Wiener Holocaust Library die achte internationale und interdisziplinäre Konferenz „Beyond Camps and Forced Labour“ statt.
(c) Wiener Holocaust Library (Collections)
Die Sozialarbeiterin der Hilfs- und Wiederaufbaueinrichtung der Vereinten Nationen (UNRRA), Eileen Wermig, leitet eine Gruppe kleiner Kinder im UNRRA-Lager Wiesbaden, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg etwa 5.000 Kinder untergebracht waren.
Die Konferenz „Beyond Camps and Forced Labour“ hatte das Ziel, Wissenschaftler*innen aus einer Vielzahl von Disziplinen zusammenzubringen, die sich mit der Erforschung aller Gruppen von Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung befassen. Diskutiert wurden unter anderem Fragen zu Erinnerung und Identität, den Herausforderungen des Wiederaufbaus nach 1945 sowie den langfristigen Folgen von Gewalt und Entwurzelung.
Organisiert wurde die Konferenz vom Birkbeck Institute for the Study of Antisemitism an der University of London, dem Imperial War Museum Institute, dem Holocaust Research Institute am Royal Holloway, University of London, der Wiener Holocaust Library, der University of Wolverhampton, dem Fortunoff Video Archive an der Yale University, dem Wiener Wiesenthal Institute, dem Leo Baeck Institute London sowie dem Center for Holocaust Studies am Leibniz-Institut für Zeitgeschichte.
Die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung hat diese internationale Konferenz in diesem Jahr erstmals finanziell gefördert.
Das vollständige Konferenzprogramm ist verfügbar unter diesem Link.