Was wir tun
Die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung gemeinnützige GmbH unterstützt Forschungs- und Erinnerungsprojekte zu den Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus – insbesondere zum Thema NS-Zwangsarbeit und der I.G. Farbenindustrie AG, kurz I.G. Farben.
Die Finkelstein Stiftung entwickelt Programme für eine durch historische und ethische Verantwortung geprägte Unternehmenskultur, für zeitgemäße Führung sowie demokratisches Handeln. Sie treibt dialogorientierte Projekte in Europa, Israel und den USA voran, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Hass und Diskriminierung zu stärken – heute und in Zukunft.
Im Jahr 2023 gründete die Bayer AG die Stiftung, um sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen für Freiheit und Demokratie einzusetzen und sich gleichzeitig mit der eigenen Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Mit ihrer Arbeit würdigt die Stiftung die Geschichte der Familie Finkelstein und setzt sich im Sinne der Namensgeber gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Diskriminierung ein.
ERINNERUNG
Sich mit dem Erbe der I.G. Farben auseinandersetzen, zeitgemäße Erinnerung gestalten und die Geschichten von Opfern und Tätern, insbesondere zur NS-Zwangsarbeit sichtbar machen.
RESILIENZ
Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Antisemitismus, Rassismus, jeglichem Hass und (digitaler) Gewalt stärken – in der Gegenwart und in Zukunft.
FORSCHUNG
Dazu beitragen, Forschungslücken bezüglich der Rolle von Unternehmen zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes zu schließen und die Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen.