Demokratiebildung im digitalen Alltag von Schüler*innen stärken 

Das bundesweite Schulprojekt Digital School Story vermittelt Medienkompetenz und fördert die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen.

Schüler*innen entwickeln eigene Videoformate und setzen sich mit Inhalten auseinander, die sie in sozialen Medien täglich sehen.

 

Soziale Medien sind für viele Jugendliche ein fester Bestandteil ihres Alltags. Sie dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Information und der Meinungsbildung. Gleichzeitig begegnen junge Menschen dort regelmäßig Desinformation, extremen Positionen und Hass.

Mit DigitalSchoolStory unterstützt die Finkelstein Stiftung ein bundesweites Schulprojekt, das bis 2027 an bis zu zehn Schulen stattfindet.. In 40 Klassen erarbeiten Schüler*innen eigene Kurzvideos zu Themen wie Respekt undToleranz, aber auch zu Antisemitismus und Fake News.

 

Das Projekt verknüpft schulisches Lernen mit der Lebensrealität der Jugendlichen. Sie recherchieren Inhalte, prüfen Quellen und setzen sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinander. Dabei lernen sie, Informationen einzuordnen und eigene Standpunkte zu entwickeln.

Die eigenständige Produktion von Videos ermöglicht ihnen, komplexe Themen verständlich darzustellen. Inhalte werden in eine Form übersetzt, die ihrer alltäglichen Mediennutzung entspricht und so auch andere junge Menschen erreicht.

Der Ansatz ist praxisorientiert. Demokratische Prozesse werden nicht nur vermittelt, sondern im gemeinsamen Arbeiten erlebbar. Diskussion, Widerspruch und der respektvolle Austausch stehen im Mittelpunkt.

 

Schulen können sich für die Teilnahme am Projekt bewerben und die Inhalte in den Unterricht integrieren. Mehr Informationen hier: DigitalSchoolStory gGmbH