Lest We Forget – Ausstellung in St. Louis 2026

Vom 16. April bis zum 3. Mai 2026 wurde die Ausstellung Lest We Forget des Künstlers Luigi Toscano in St. Louis präsentiert. Die Ausstellung zeigte rund 80 großformatige Porträts von Holocaust-Überlebenden, begleitet von kurzen biografischen Texten.  

Die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung unterstützte das Projekt, wie bereits zuvor bei der Präsentation der Ausstellung im Mai 2025 in Leverkusen.

 

Ziel des Projekts war es, die persönlichen Geschichten der Überlebenden sichtbar zu machen und ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass zu setzen. In St. Louis wurde Lest We Forget im THE DISTRICT gezeigt, einem modernen öffentlichen Begegnungsort der Stadt, wo die Ausstellung ein breites und vielfältiges Publikum erreichte.

 

Die Ausstellung wurde erstmals an Schulen in den Vereinigten Staaten gezeigt. Zwei Schulen in St. Louis zeigten jeweils etwa 20 Porträts auf ihrem Gelände und integrierten die Ausstellung aktiv in ihren Unterricht. Begleitet wurden die Präsentationen von Workshops und Diskussionsveranstaltungen mit Luigi Toscano, Expertinnen und Experten sowie sofern möglich Holocaust-Überlebenden. Ergänzend wurden pädagogische Materialien bereitgestellt, die teilweise mit Unterstützung des States Holocaust Memorial Museum (USHMM) entwickelt wurden. Vergleichbare schulische Präsentationen haben in Deutschland in den vergangenen Jahren große Resonanz erfahren.

 

Begleitend zur Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerinstitutionen ein vielfältiges öffentliches Rahmenprogramm umgesetzt. Dazu gehörten ein Konzert des St. Louis Symphony Orchestra im Rahmen der Holocaust Composers Series, eine öffentliche Diskussion im St. Louis Kaplan Feldman Holocaust Museum sowie eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion. Weitere Programmpunkte wurden in Kooperation mit dem Missouri History Museum, der Chesterfield Library und weiteren Kultur- und Bildungseinrichtungen der Region realisiert.

 

Das Projekt wurde von Bayer USA und der Hans und Berthold Finkelstein Stiftung gefördert sowie durch zahlreiche lokale Sponsoren und Partner in St. Louis unterstützt. 

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