Virtuelle Finkelstein Lecture:
Die deutsche chemische Industrie im Nationalsozialismus: Zwischen Kriegswirtschaft und Erfindertum
31.03.2025, 12 bis 13 Uhr

Die Verbindung der deutschen Wirtschaft mit den Verbrechen des Nationalsozialismus ist nicht unbekannt. Doch eine tiefere Auseinandersetzung einzelner Branchen und Unternehmen mit dem Thema bleibt weiterhin die Ausnahme. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges richten wir daher den Blick auf die deutsche chemische Industrie im Nationalsozialismus.
Raphael Hennecke (Gesellschaft für Unternehmensgeschichte/ GUG) hat einen neuen wissenschaftlichen Artikel verfasst, der die vorhandene Literatur zusammenfasst. Im Rahmen der Veröffentlichung dieses Artikels laden wir Sie zu einer virtuellen Diskussionsrunde mit dem Autor und Andrea Schneider-Braunberger (Geschäftsführerin der GUG) ein, in der wir die Forschungsergebnisse und -lücken vorstellen und offene Fragen beleuchten.
Das erwartet Sie:
Überblick zur Branche und Unternehmen
Fokus auf I.G. Farben und das Zusammenspiel mit dem Regime in Bezug auf die Kriegswirtschaft, „Arisierungen“, Zwangsarbeit und dem Holocaust.
Der aktuelle Forschungsstand – bestehende Erkenntnisse, offene Fragen und zukünftige Forschungsperspektiven.
Warum teilnehmen?
Neue Perspektiven gewinnen: Wie funktionierten die wirtschaftlichen Netzwerke des NS-Staates? Welche wirtschaftlichen Strukturen begünstigten die Verbrechen? Welche Lehren können wir daraus ziehen?
Impulse setzen: Welche Verantwortung tragen Unternehmen heute?
Mitdiskutieren: Stellen Sie Fragen und teilen Sie Ihre Gedanken mit Expert*innen und anderen Teilnehmenden.
Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit Ihnen!
Datum: 31.03.2025
Uhrzeit: 12 bis 13 Uhr
Ort: Online
Referent*innen: Raphael Hennecke und Andrea Schneider-Braunberger (Gesellschaft für Unternehmensgeschichte).
Die Anmeldung erfolgt über diesen Link oder per Email an: finkelstein.stiftung@bayer.com
Die Veranstaltung wird organisiert von der Hans und Berthold Finkelstein Stiftung in Kooperation mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte und dem Verband der Chemischen Industrie e.V (VCI).