Zukunft braucht Erinnerung - Rückschau auf ein bewegendes Projekt
Unser Projekt "Zukunft braucht Erinnerung" gemeinsam für Leverkusen gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern*innen ist jetzt schon fast zwei Monate her.
Vom 8. bis zum 30. Mai 2025 fand in Leverkusen das bedeutende Projekt "Zukunft braucht Erinnerung" statt.
Das Projekt umfasste zwei große Ausstellungen sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm. Die Ausstellung "Gegen das Vergessen" von Luigi Toscano präsentierte 200 Porträts von Holocaust-Überlebenden, die sowohl im Leverkusener Forum als auch vor der Bayer Firmenzentrale zu sehen waren. Diese eindrucksvollen Fotografien ermöglichten den Besuchern eine persönliche Verbindung zu den Geschichten der Überlebenden und schufen einen Raum für Reflexion und Gedenken. Insgesamt haben etwa 3500 Personen diese Ausstellung besucht.
Im Rahmen der zweiten Ausstellung "Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte" wurden die Lebensgeschichte und die Erfahrungen von Anne Frank thematisiert. Anlässlich des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs waren Bürgerinnen eingeladen, sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen und den Dialog über aktuelle gesellschaftliche Themen zu fördern. Rund 700 Besucherinnen begrüßten wir im Erholungshaus, wo diese Ausstellung stattfand.
Darüber hinaus konnten 18 Peer-Guides insgesamt 23 Schulklassen das Leben und die Geschichte von Anne Frank näherbringen. Diese Guides schufen eine Plattform für den Austausch über die Relevanz von Anne Franks Erfahrungen in der heutigen Zeit.
Das Projekt bot zudem 35 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Leverkusen, bei denen Menschen zusammen kommen konnten. Diese Begegnungen förderten nicht nur das Verständnis füreinander, sondern stärkten auch das Bewusstsein für die Bedeutung des Erinnerns in Leverkusen.