“Blinde Kuh mit dem Tod": Theaterstück im Erholungshaus Leverkusen 

Anlässlich der internationalen #WeRemember‑Kampagne waren am 4. und 5. Februar 2026 zwei Vorstellungen des Theaterstücks „Blindekuhmit dem Tod“ des Jungen Schauspiels des Düsseldorfer Schauspielhauses im Erholungshaus Leverkusen zu Gast. Die Aufführungen fanden in Kooperation mit der Finkelstein Stiftung und Bayer Kultur statt.  

Zuvor fanden bereits zwei von uns geförderte Aufführungen in Czernowitz (Ukraine) statt – die Stadt, in der das Theaterstück spielt.  

 

Abendvorstellung mit Zeitzeugengespräch

 

Nach der Abendvorstellung hatten die Besucher*innen die Möglichkeit, mit Stefan Fischer-Fels, künstlerischer Leiter des Jungen Schauspielhauses am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie dem Holocaust-Überlebenden Herbert Rubinstein zu sprechen. Geboren im Februar 1936 in Czernowitz (heutige Ukraine), überlebte er als Kind das Ghetto und die NS-Verfolgung. Heute lebt er in Düsseldorf und engagiert sich als Zeitzeuge. Er berichtete von seinen eigenen Erfahrungen und reflektierte gemeinsam mit den Gästen über heutige Formen der Erinnerungskultur.  

Seine Worte setzten einen klaren Akzent für die Bedeutung historischer Verantwortung im gesellschaftlichen Handeln:

 

„Was hilft das Erinnern, wenn wir daraus nichts lernen für die Zukunft?“

„Wenn Menschen Juden hassen, hassen Menschen Menschen. Und Hass zerstört die Menschheit.“

 

Schulvorstellung mit rund 250 Schüler*innen  

 

Am Vormittag des 5. Februar verfolgten rund 250 Schüler*innen verschiedener Leverkusener Schulen die zweite Aufführung. Im anschließenden Gespräch hatten auch sie die Möglichkeit, Fragen an Stefan Fischer-Fels sowie an Natalie Hanslik, die im Stück die Rolle der Mimi spielt, zu richten. 

 

Informationen zu weiteren Initiativen rund um die Kampagne gibt es hier. 

Den Trailer des Stücks finden sie hier.