Ilan Fiorentino Cup: Internationales Begegnungsturnier setzt Zeichen gegen Antisemitismus 

Am 7. Juni fand in Düsseldorf der 2. Ilan Fiorentino Cup statt – ein internationales Begegnungs- und Fußballturnier, ausgerichtet von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Bayer unterstützte den Cup mit inhaltlicher Begleitung der Finkelstein Stiftung als sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der Sport: Der Cup bringt Menschen unterschiedlicher kultureller, religiöser und nationaler Hintergründe zusammen und stärkt damit interkulturellen Dialog, deutsch-israelische Beziehungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zugleich ist das Turnier Ilan Fiorentino gewidmet – einem Mitspieler der Fiore-Veteranenmannschaft aus Sha’ar HaNegev, der am 7. Oktober 2023 im Kibbutz Nahal Oz beim Retten eines Kindes getötet wurde.


Die besondere Idee des Cups zeigte sich auch in der Zusammensetzung der Teams: Es spielten die Vorjahressieger "Sha’ar HaNegev "Fior" Football Veteran Team" aus Fiorentinos Heimatkibbuz in Nahal Oz in Israel, eine israelische Studierendenmannschaft vom Sapir College aus Sderot, der "FC Landtag", der aus Mitgliedern und Mitarbeitenden des Landtags in NRW besteht, sowie eine Gruppe iranischer Demokratie-Aktivisten.

 Guy Doron: „Der Ilan Fiorentino Cup verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft über den Sport. Dass wir dieses Format unterstützen können, ist für mich persönlich und für uns als Unternehmen ein wichtiges Zeichen gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit."


Neben den Spielen prägte ein Rahmenprogramm den Tag sowie Beiträge aus der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und der Politik mit Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, und Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller als Schirmherr*innen.