Original picture from the Bayer archives of Dr Hans Finkelstein conversing with colleagues in a laboratory at the Uerdingen site of I.G. Farben, recorded in 1932.

Pears Jüdischer Campus Berlin

Jüdisches Leben in Deutschland aktiv fördern

 

Um das jüdische Leben in Deutschland aktiv zu fördern und das Erbe Hans Finkelsteins in der Erinnerungskultur zu verankern, hat Bayer den Hans-Finkelstein-Flügel auf dem Jüdischen Campus Berlin gestiftet. Er beherbergt drei naturwissenschaftliche Labore von Bayer und bietet den Studierenden und Wissenschaftler*innen des Jüdischen Campus ein modernes und erstklassiges Umfeld für die wissenschaftliche Ausbildung. Der Flügel wurde nach Dr. Hans Finkelstein benannt, ebenso wie die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung.

Treffen mit Berninger

Oliver Renner, Leiter Kommunikation Bayer Pharmaceuticals, Matthias Berninger, Leiter Public Affairs, Science, Sustainability & HSE bei Bayer, der ehemalige Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann und Rabbiner Yehuda Teichtal, Vorsitzender der Chabad-Gemeinde und Initiator des Projekts bei der Eröffnung des "Pears Jewish Campus" am 25. Juni in Berlin.  © Max Mordinson 

Vier Jahre nach Baubeginn wurde im Juni 2023 der Jüdische Campus (PJC) in Berlin eröffnet. Als Mitinitiator des Engagements von Bayer für seine Erinnerungskultur war der ehemalige Vorstandsvorsitzende Werner Baumann unter den Gästen. Der 8000 m2 große interreligiöse Campus basiert auf drei Säulen: Bildung, Kultur und Sport. Zu den Bildungseinrichtungen gehören nun auch die naturwissenschaftlichen Labore von Bayer, in denen die Schüler*innen unter modernsten Bedingungen Chemie studieren können. Neben der finanziellen Unterstützung werden Bayer und der Campus auch eine langfristige ideelle Partnerschaft eingehen: Bayer-Wissenschaftler*innen werden zusätzliche Bildungsformate zur Förderung der Naturwissenschaften bei Schüler*innen konzipieren.

Laboratory Hans Finkelstein Wing

Eines der Labore im Hans-Finkelstein-Flügel und eine Gedenktafel für Dr. Hans Finkelstein. © Max Mordinson 

Chabad Lubawitsch

Das Licht dorthin bringen, wo es dunkel ist

Chabad Lubawitsch Berlin wurde 1996 gegründet und ist seitdem zu einem der größten jüdischen Gemeindezentren in Deutschland geworden. Das Zentrum umfasst ein koscheres Restaurant, eine rituelle jüdische Badestätte (Mikvah), ein Ausbildungszentrum für Rabbiner (Jeshiwa), eine Bibliothek, eine Synagoge sowie eine Schule und einen Kindergarten. Chabad Berlin hilft Jüdischen Menschen in Deutschland dabei, sich zu entfalten, und baut interkulturelle Brücken. Mit unzähligen Initiativen – beispielsweise die Chanukkiot am Brandenburger Tor und anderen prominenten Orten der deutschen Hauptstadt (und darüber hinaus) für den jüdischen Feiertag Chanukka – macht Chabad das blühende jüdische Leben in Deutschland für alle sichtbar. Chabad Lubawitsch möchte die positiven Aspekte des deutschen Judentums betonen und damit zum Kampf gegen Antisemitismus beitragen.

 

Bayer und Chabad Lubawitsch Berlin sind seit vielen Jahren Partner und arbeiten in verschiedenen Projekten zusammen. Dazu gehört der Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und der Gedenkort zur Deportation am Güterbahnhof Moabit in Berlin.

 

Mit dem Hans-Finkelstein-Flügel am Pears Jüdischen Campus Berlin vertiefen wir unsere Partnerschaft weiter und verbinden zwei Dinge, die uns am Herzen liegen: Während wir die Errungenschaften Hans Finkelsteins und sein Vermächtnis würdigen, bauen wir gleichzeitig eine Brücke in die Zukunft, indem wir Schüler*innen die Möglichkeit zum Studium und zur Anwendung von Wissenschaft bieten.